Antivirenprogramme
Test und Vergleich

Antivirenprogramme mit Virenscanner, Spamschutz und Anti-Malware sind besonders wichtig, um den PC, das Smartphone oder das Tablet vor Viren zu schützen.

Antivirenprogramme

Die besten Antivirenprogramme mit Virenschutz, Scanner und Spamschutz finden Sie in diesem Testsieger-Vergleich.

Antivirus-Programme im Vergleich

Nutzen Sie den Testsieger-Vergleich, um das beste Antivirenprogramm für die eigenen Anforderungen zu finden. Die Sicherheit ist besonders wichtig, um eine einwandfreie Nutzung und Sicherheit zu gewährleisten und die persönlichen Daten zu schützen.
Virenscanner
Virenschutz
Anti-Malware
Spamschutz

Betriebssysteme

Windows
10 / 7 / 8 / 8.1
10 / 7 / 8 / 8.1
10 / 7 / 8 / 8.1
10 / 7 / 8 / 8.1
Mac
Mac OS X
Mac OS X

Antivirenprogramme - Vergleich & Test 2016

Computer sind im heutigen global vernetzten Zeitalter nicht mehr wegzudenken und ein elementarer Bestandteile nahezu aller Wirtschaftszweige. Umso wichtiger ist, dass PCs und Server rund um die Uhr einsatzbereit sind und nicht durch Viren und Schadsoftware außer Gefecht gesetzt werden. Genauso wichtig ist zudem das Schützen der eigenen Daten, denn auch das Ausspionieren von sensiblen Daten ist in der weltweit vernetzten Welt eine große Gefahr.

Häufig gestellte Fragen zum Antivirus Programm:

In der heutigen Zeit ist es umso wichtiger, sich um einen ausreichenden und zuverlässigen Schutz des eigenen PCs sowie von Servern und Rechensystemen zu kümmern. Neben einer Firewall, die Angriffe aus dem Internet unterbindet, ist auch ein zuverlässiges und stets aktuelles Antivirenprogramm unabdingbar, sollte auf jeden Fall zur Grundausstattung eines jeden Computers gehören. Und das selbst dann, wenn er nicht mit dem Internet verbunden ist. Denn auch über andere Quellen und Datenträger wie CDs und DVDs sowie USB-Sticks können Viren und Schadsoftware auf einem Computer eingeschleust werden.

Während früher mit einem bedachten und vorsichtigen Umgang mit dem Computer meist die größten Gefahren durch Viren und Co noch weitgehend eingegrenzt werden konnten, sind in der weltweit vernetzten Welt, in der die meisten Rechner via WLAN oder Netzwerk dauerhaft mit dem Internet verbunden sind, Schutz-Software wie Antivirenprogramme und Co von elementarer Wichtigkeit. Denn die digitalen Gefahren lauern schlicht überall. Egal, ob nun als Anhang in einer Email oder versteckt in kostenlosen Downloads. Selbst das normale Surfen auf vermeintlich seriösen Internetseiten kann zu einer Infizierung des eigenen PCs führen – zum Beispiel dann, wenn Hacker den Code der Webseite manipuliert haben. Also selbst dann, wenn Sie nur auf seriösen Internetseiten surfen und sich nicht im illegalen Graubereich des World Wide Webs tummeln, ist die Gefahr der Vireninfektion oder dem Einfangen eines Trojaners oder einer Schadsoftware und Malware groß.

Das Perfide an der Gefahr ist, dass mal abgesehen von gezielten Hackerangriffen die größten Gefahrenquellen, Viren und Malware, vollkommen willkürlich agieren. In den seltensten Fällen laufen Angriffe von Viren und Co nach einem erkennbaren und vorhersehbaren Muster ab. Vielmehr erfolgt die Ausbreitung von Schadsoftware meistens nach einem zufälligen Prinzip, quasi wie eine Epidemie, und verfolgt daher auch meist sehr unterschiedliche Ziele. Hierbei ist der klassische Computervirus nur ein kleiner Teil der Gefahren, die von Schadsoftware ausgehen. Trojaner und andere Malware können meist noch viel größere Schäden anrichten, zum Beispiel das Auslesen von Kennwörtern, das Stehlen von Online-Banking-Daten oder auch Erpressungen. Der Schaden, den Schadsoftware anrichten kann, geht vom Verlust sensibler und wichtiger Daten über Funktionsstörungen des PCs oder Netzwerkes, dem Versenden von Spam-Mails über Ihre Emailkonten bis hin zum kompletten Ausfall von einzelnen Computern oder dem ganzen Netzwerk.

Was sind Virenscanner?

Ein Virenscanner, auch Antivirenprogramm oder Antivirus Software genannt, ist eine Software, die im Hintergrund des PCs läuft und alle Vorgänge am PC auf mögliche Gefahren und Schädigungen des Systems hin untersucht. Sie entspricht also quasi dem Immunsystem eines Computers, das sämtliche Eindringlinge wie Computerviren, Würmer, Trojaner oder Malware frühzeitig erkennen und vernichten soll. Entdeckt es eine Schadsoftware, verhindert das Antivirenprogramm nicht nur die Ausführung, sondern kann auch die schadhafte Software bzw. den schadhaften Code reparieren oder entfernen, um die Gefahr zu beseitigen und den PC zu säubern.

Ein Antivirenprogramm sollte in der Regel dauerhaft laufen, um eben alle aktiven Programme, geöffneten Dateien sowie den Internettraffic zu überwachen und gefahren zu erkennen und zu beseitigen. Zudem kann ein Antivirenprogramm aber auch gezielt für die Suche nach Viren und anderen Gefahrenquellen eingesetzt werden, indem die gesamte Festplatte bzw. die Festplatten oder auch nur einzelne Dateien, Ordner oder Partitionen nach Schadsoftware durchsucht werden. In diesem Fall werden sämtliche Dateien gründlich durchforstet und nach Gefahrenquellen wie Schadcode oder ganzen Schadprogrammen durchsucht.

Zudem gibt es oft auch Erweiterungen von Antivirenprogrammen, z.B. durch eine Firewall oder in Form eines Add-Ons für den Browser, mit dem Sie im Internet surfen. So kann die Antivirensoftware gleich beim Browsen alle aufgerufenen Seiten kontrollieren sowie die Suchergebnisse bei Google und anderen Suchmaschinen sowie die auf Webseiten angezeigten Links auf ihre Sicherheit und mögliche Gefahren hin untersuchen. Von Hyperlinks auf Webseiten oder in Emails kann zum Beispiel die Gefahr ausgehen, dass Malware installiert wird oder auch ein Phishing-Versuch startet, mit dem das Erbeuten von Zugangsdaten von Nutzerkonten oder dem Online-Banking erreicht werden soll. So bietet ein Antivirenprogramm den Rundum-Sorglos-Schutz für Ihren PC. Aber auch mit einem installierten, stetig aktuellen und zuverlässigen Antivirenprogramm sollten Sie trotzdem nicht Ihren Menschenverstand ausschalten und immer vorsichtig und skeptisch agieren, gerade im Internet. Kommt Ihnen etwas nicht richtig vor, lassen Sie die Finger davon. Denn wer sich gar nicht erst in Gefahr begibt, muss sich auch nicht auf seine Antivirus Software verlassen.

Wie funktioniert Virenschutz?

Nachdem wir geklärt haben, was eine Antivirus Software ist, wollen wir darauf eingehen, wie Antivirenprogramme funktionieren und welchen Schutz sie Ihnen als Nutzer tatsächlich garantieren können. Antivirenprogramme setzen eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zum Erkennen von Schadsoftware wie Computerviren, Würmer oder Trojanischen Pferden ein. Allerdings wandelt sich die Form der Gefahr stetig, sodass es keinen einhundert prozentigen Schutz zu jedem Zeitpunkt geben kann. Abhilfe versucht hier eine Kombination aus unterschiedlichen Erkennungsmethoden zu schaffen.

Die klassische Virenerkennung ist eine signaturbasierte Erkennung (auch reaktive Erkennung genannt) und bildet die Basis bzw. das Grundgerüst eines jeden Antivirenprogrammes. Bei dieser Methode untersucht das Antivirenprogramm den Quellcode von zu installierenden oder bereits installierten und ausgeführten Programmen und Dateien. Dieser wird mit einer Signaturdatenbank bekannter Schadsoftware vergleichen, um Schadcode ausfindig zu machen. Da stetig neue Viren und andere Bedrohungen in den Umlauf kommen, erweitern die Hersteller von Antivirensoftware ihre Signaturdatenbank ständig, um einen wirkungsvollen Schutz auch vor neuen Bedrohungen zu bieten. Daher ist das regelmäßige Aktualisieren des installierten und aktiven Antivirenprogramm auf Rechnern und Servern besonders wichtig – wenn dies die Software nicht ohnehin autonom übernimmt und sich im Hintergrund regelmäßig selbst aktualisiert bzw. überprüft, ob neue Updates vorhanden sind.

Zahlreiche Viren sind außerdem in der Lage, sich bzw. ihren Quellcode bei der Reproduktion bzw. Verbreitung anzupassen bzw. zu verändern. Somit können sie der reaktiven Abwehr durch das Antivirenprogramm nicht erkannt werden. Leider ist es den Herstellern auch nicht möglich, mit dem Tempo der Zunahme und Veränderung von Schadsoftware mitzuhalten bzw. hängen sie immer einen Schritt hinterher. Deshalb werden auch sogenannte proaktive Technologien zurückgegriffen eingesetzt. Dank der proaktiven Technik sind Antivirenprogramme imstande, selbst gegen unbekannte Infektionen das passende Gegenmittel zu finden bzw. den Rechner vor einer Infektion zu schützen.

Was ist Anti-Malware und was sind Trojaner?

Anti-Malware, auch Antimalware geschrieben, ist ähnlich wie ein Antivirenprogramm eine Software zum Schutz von Computern. Es soll das Ausführen und Ausbreiten von schädlichen Programmen, im Fachjargon Malware genannt, auf Computer- und IT-Systemen verhindern, erkennen und vernichten.

Die Begriffe Antivirenprogramm und Anti-Malware-Software werden häufig als Synonyme verwendet. Moderne Antivirenprogramme erfüllen auch die Aufgaben von Anti-Malware-Software mit. Allerdings unterscheiden einige Antimalware-Anbieter zwischen den beiden Begriffen, um die Leistung der eigenen Software explizit von reiner Antivirus Software abzuheben.

Anti-Malware kann vor einer ganzen Reihe an Schadsoftware schützen. Hierzu zählen unter anderem Viren, Würmer, Trojaner (Trojanische Pferde), Rootkits, Spyware (also Schnüffel-Software), Keylogger (Spion-Software, die die Tastatur-Anschläge ausliest und protokolliert), Ransomware (Erpresser-Software) und Adware (unerwünschte Werbeprogramme und -banner). Anti-Malware kann hierbei sowohl auf einzelnen PCs als auch auf Servern und dedizierten Netzwerk-Appliances installiert werden.

Eine der Bedrohungen, die Antivirenprogramme oder Anti-Malware beseitigen, sind Trojaner. Der Name Trojaner stammt von dem hölzernen Pferd, dass in der Historie zur Eroberung Trojas verwendet wurde. Im Kontext von Computern und dem Internet ist ein Trojaner, die Kurzform von Trojanisches Pferd, ein Computer-Programm, das legitim erscheint, aber in Wirklichkeit zur Tarnung eines Angriffs dient. Trojaner werden gezielt auf Computern eingeschleust oder verbreiten sich zufällig. Ihr Ziel ist es, dem Anwender nicht genannte und von ihm unerwünschte Funktionen auf dem System ausführen. Um sich möglichst unauffällig verbreiten zu können, sind sie oft als nützliche Programme getarnt, indem sie beispielsweise den Dateinamen einer nützlichen Datei benutzen. Zudem können sie neben ihrer versteckten Funktion tatsächlich eine nützliche Funktionalität aufweisen, um den Nutzer zu täuschen.

Spamschutz-Software

Das Email-Postfach ist ein klassisches Einfallstor für Schadsoftware aller Art, unter anderem Trojaner, Pishing-Versuchen oder auch klassischen Viren. Ein zuverlässig und genau arbeitendes Antivirenprogramm prüft regelmäßig Ihren Posteingang und Ihre ausgehenden Emails auf verdächtige Inhalte. Dies müssen nicht immer nur Anhänge sein, bei deren Öffnen sich eine Schadsoftware auf Ihrem PC einnistet. Es können auch verdächtige Hyperlinks zu Pishing-Webseiten oder ähnliches sein, was Emails gefährlich macht.

Neben dem Untersuchen der eingehenden Mails auf Gefahren sollte auch ein Spamschutz erfolgen. Dieser sortiert unerwünschte Mails, die auch Spam genannt werden, aus dem Posteingang aus. Dabei kann der Spamschutz auf der einen Seite von einem Antivirenprogramm bzw. einer Schutzsoftware mit Spamschutz lokal auf dem PC erfolgen, auf dem die Emails abgerufen werden. Alternativ kann aber auch bereits auf dem Server in einem Unternehmensnetzwerk, über den die Emails verteilt werden, ein Spamschutz installiert werden, um so das Netzwerk nicht angreifbar zu machen. Zudem bieten auch alle gängigen Freemail-Anbieter einen Virenschutz und Spamschutz. Hier werden die Emails ebenfalls bereits auf dem Server des Anbieters sortiert und gelangen gegebenenfalls gar nicht erst über ein Mailprogramm auf den Computer des Anwenders.

Je nach Einstellung des Spamschutzes werden als gefährlich eingestufte Mails in einen separaten Spam-Ordner verschoben oder auf Wunsch auch gleich gelöscht. Dies ist aber durchaus gefährlich, da nicht alle Spam-Filter zu 100 % zuverlässig arbeiten. So kann es also auch dazu kommen, dass eigentlich erwünschte Emails entweder im Spam-Filter landen oder gleich gelöscht werden. Daher sollte diese Einstellung mit Bedacht gewählt werden und zudem der Spam-Ordner regelmäßig durchgeschaut werden. Sind Sie sich bei einer Email nicht sicher, sollten Sie Anhänge oder Links in ihr aber besser nicht öffnen.

Funktionen

Alle Funktionen in einer Übersicht:

Virenscanner

Ein Virenscanner prüft das Gerät (Computer, Smartphone, Tablet ...) nach schädlicher Software, wie Malware, Viren oder Trojaner, und versucht diese zu finden und aufzuzeigen.

Virenschutz

Wie der Name schon sagt, ist der Virenschutz dafür verantwortlich, dass das Gerät vor schädlicher Software geschützt wird. Wichtig ist, dass der Virenschutz immer auf dem aktuellen Stand ist, sodass auch neue Viren erkannt werden können.

Anti-Malware

Ein Anti-Malware Programm ist, ähnlich wie der Virenscanner und Virenschutz, dafür verantwortlich das IT-System bzw. Geräte vor schädlichen Programmen zu schützen. Dabei muss die Anti-Malware-Software diese Programme erkennen, die Verbreitung auf dem Gerät unterbinden und die Schadsoftware zerstören.

Spamschutz

Der Spamschutz ist vor allem beim Verschicken von Emails und Nachrichten über den PC oder das Smartphone wichtig. Viele Antivirus-Programme bieten neben Virenscannern auch einen professionellen Spamschutz, um das Emailpostfach vor Junk Emails und Spam-Nachrichten bzw. auch schädlichen Viren zu schützen.

Entscheiden Sie sich für ein sicheres und zuverlässiges Antivirenprogramm und aktualisieren dieses regelmäßig bzw. lassen Sie es automatisch Updates installieren. Aber verlassen Sie sich trotzdem nicht blind darauf, sondern lassen Vorsicht walten – gerade beim Surfen im Internet!

Vorteile

Die Vorteile von Antivirenprogrammen liegen auf der Hand: Sie schützen den Computer vor Schadsoftware und feindseligen Angriffen. Damit kann ein Antivirenprogramm oder eine Anti-Malware-Software einen Schaden vom PC bzw. dem System abwenden, das weitreichende Folgen haben kann. Mögliche Schäden, die Schadsoftware wie Viren, Trojaner oder Malware verursachen können, fängt beim Verlust oder dem Ausspionieren sensibler Daten an, geht weiter über eine Funktionsunfähigkeit des Systems durch Überlastung oder Zerstörung von Systemkomponenten weiter, kann zum unmerklichen Anstieg des ausgehenden Datenvolumens (Internet-Traffics) führen, da zum Beispiel ein Trojaner unaufhörlich Spam-Mail über Ihre Email-Adresse versendet oder Informationen über Sie und Ihre Nutzung des PCs sammelt sowie Daten wie ihre privaten Dateien verschickt, und kann sogar beim kompletten Ausfall und Defekt des Computers oder Netzwerkes führen.

Gerade das Ausspionieren privater Dateien und Informationen ist natürlich eine große Gefahr. Werden private Fotos oder Briefe kopiert und an fremde Personen oder Rechner übertragen oder gelöscht, ist dies bereits ein großes Ärgernis. Richtig schlimm und vor allem teuer kann es aber werden, wenn Kriminelle zum Beispiel Ihre Kreditkartendaten oder die Zugangsdaten samt Tans Ihres Online Bankings ausspionieren und ohne Ihr Einverständnis und Ihr Wissen auf Ihre Kosten shoppen gehen.

Aber auch der Faktor Zeit kann schnell ins Gewicht fallen. Ist eine Schadsoftware mit ihrem Angriff erfolgreich, weil Sie keine Antivirensoftware installiert haben, dieser veraltet ist oder den Angriff nicht erkannt und abgewehrt hat, kann dies unter Umständen zum Defekt des Betriebssystems oder des gesamten PCs führen. In diesem Fall müssen PC-Komponenten ausgetauscht oder zumindest das Betriebssystem repariert, wiederhergestellt oder komplett neu installiert werden. Dies ist nicht nur nervig, sondern auch zeitaufwendig. Können Sie dies aufgrund mangelnder Kenntnisse nicht selber machen, ist zudem ein teurer PC-Notdienst oft die letzte Rettung. Kosten und Ärger, die bzw. den Sie sich sicherlich gerne gespart hätten.

Dank verschiedener Antivirensoftware müssen diese Probleme aber nicht sein. Haben Sie ein Antivirenprogramm installiert und halten dieses laufend aktuell, sind Sie zumindest gegen die gängigsten Angriffe durch Schadsoftware geschützt. Ein leistungsfähiger Echtzeitscanner, der im Hintergrund läuft, gewährleistet einen permanenten und effektiven Schutz und bewahrt vor Infektion durch laufende oder ausgeführte Programme sowie geöffneten oder übertragende Dateien. Zudem ist ein regelmäßiger manueller Scan mit einem Virenscanner sinnvoll, um auch seltener geöffnete Programme und Dateien regelmäßig zu überprüfen und so einen umfassenden Schutz zu gewährleisten. Zudem gibt es auch Online-Virenscanner, die über das Internet ausgeführt werden. Sie haben den Vorteil, dass die Signaturen und Reparaturtools auf den Servern der Anbieter immer aktuell sind. Der Zugriff auf sie ist problemlos über den Browser möglich. Zudem braucht ein Komplettscan per Fernzugriff weniger Ressourcen.

Nachteile

Antivirenprogramme bieten, wie wir eben aufgelistet haben, viele Vorteile. Allerdings sind sie auch mit ein paar Nachteilen verbunden, die es mit den Vorteilen abzuwägen gilt.

Antivirenprogramme und Anti-Malware-Software gaukeln dem Nutzer Sicherheit vor, die zwar zum Teil geboten ist, aber eben nicht vollkommen. Aus dem Gefühl, von der Schutzsoftware abgesichert zu sein, kann sich so schnell eine Nachlässigkeit im Verhalten einschleichen, die durchaus gefährlich für das Computersystem sein kann. Denn Antivirensoftware bietet keine hundertprozentige Sicherheit. Gerade bei neuen Viren und anderen Schadsoftwares ist die Gefahr, dass sie von Antivirenprogrammen eben noch nicht erkannt werden. Somit können sie sich bei einem nachlässigen und unbedachten Verhalten des Nutzers in Ihr System einschleichen und ihr Spiel mit Ihrem Computer treiben. Daher sollten Sie trotz aller Absicherung durch ein Antivirenprogramm sowie Anti-Malware-Software immer mit Bedacht und Menschenverstand den Computer bedienen und nicht blindlinks Links, Programme und Emails öffnen bzw. installieren.

Ein weiterer Nachteil der Antivirus Software ist, dass sie sehr tief ins PC-System eingreifen. Zum einen kann dies bei einigen Programmen und Anwendungen zu Problemen führen, wenn diese vom Virenscanner gescannt werden. Dieses Problem kommt meist bei einem Echtzeitscan der laufenden oder startenden Programme und Dateien zum Tragen. Da alle geöffneten Dateien und Daten immer erst einmal vom Antivirus-Programm gescannt werden, entsteht eine gewisse Verzögerung. Für einige Anwendungen und Programme ist diese zu groß. Dann funktionieren sie nicht mehr richtig oder erzeugen Fehlermeldungen. Besonders häufig tritt dieses Problem auf, wenn über eine Netzwerkfreigabe auf Dateien und Daten zugegriffen wird. Läuft am entfernten, die Daten liefernden PC ebenfalls eine Antivirensoftware, potenziert sich die Verzögerung und damit das Problem zudem noch.

Dieses Problem kann durch eine Ausschlussliste umgangen werden, die viele Antivirenprogramme bieten. Dies erhöht aber wieder die Gefahr, dass sich eben gerade in den ausgeschlossenen und damit nicht vom Antivirenprogramm durchsuchten Dateien oder Programmen Schadsoftware einnistet.

Zum anderen bremsen Virenscanner ein PC-System auch aus. Denn sie durchsuchen eben in Echtzeit alle öffnenden Dateien. Dies ist ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der Ressourcen frisst. Gerade bei PC-Systemen mit wenig Arbeitsspeicher und einer langsamen Taktrate des Prozessors kann dies eine spürbare Verzögerung beim Arbeiten mit einem Computer und seinen Programmen bedeuten.

Was man über den Virenschutz und Antivirus-Software wissen sollte

Prinzipiell besteht eine potentielle Gefahr für alle Geräte, die mit dem Internet verbunden sind bzw. auf denen Programme und Daten ausgeführt werden. Trotzdem stellt sich die Frage, auf welchen Geräten ein Antivirenprogramm Sinn macht und wo darauf eher verzichtet werden kann?

Auf einem Computer, der mit Microsofts Windows als Betriebssystem läuft, sollte auf jeden Fall ein Antivirenprogramm bzw. eine Anti-Malware-Software installiert werden – egal, welche Windows-Version installiert ist. Seit Windows Vista hat Microsoft zwar ein eigenes Antiviren-Tool namens Windows Defender in das Betriebssystem integriert. Dieses schneidet aber eher bescheiden ab im Vergleich zu richtiger Schutzsoftware. Da Windows-PCs zudem am weitesten verbreitet sind, gehört dieses System zu den am meisten angegriffenen – und leider auch zu den unsichersten. Daher gehört auf jeden PC mit Windows-Betriebssystem unbedingt ein zuverlässiges Virenschutzprogramm zur notwendigen Standard-Ausstattung.

Mac OS, das konkurrierende Betriebssystem von Apple, ist im Allgemeinen deutlich sicherer als Windows, was Malware-Angriffe angeht. Das liegt zum einen daran, dass der Mac-eigene Selbstschutz mit Gatekeeper, Sandbox und Xprotect gut funktioniert. Der andere Grund ist, dass aufgrund der geringeren Verbreitung die Anzahl der Cyber-Angriffe auf Mac OS zahlenmäßig bei Weitem nicht so hoch wie bei Windows. Allerdings ist auch das Mac-System nicht komplett sicher, sodass auch hier die Installation eines Antivirenprogramm sowie einer Anti-Malware-Software ratsam ist. Vor allem dann, wenn der Rechner nicht nur privat genutzt wird, viel mit ihm im Internet gesurft wird oder sensible Daten auf ihm gespeichert sind.

Gehören Sie zu den Exoten, die einen PC mit Linux-Betriebssystem besitzen, ist das Thema Antivirenprogramm eher unwichtig. Linux ist für Hacker generell uninteressant, da es kaum Angriffsfläche für Malware bietet und Programme sowie Skripte aus dem Netz auf Computern mit Linux nicht automatisch starten können. Unsicherheitsfaktoren sind hier in der Regel nur unerfahrene Anwender, was beim Exoten Linux eher selten der Fall ist, und die Unachtsamkeit bei der Benutzung des Linux-PCs. Ein Antivirenprogramm braucht auf einem Linux nur eingerichtet werden, wenn mit ihm Windows-Systeme geprüft werden müssen.

Gibt es einen guten Virenschutz für mobile Geräte?

Eine weitere Gerätegruppe, die heutzutage permanent mit dem Internet verbunden ist, sind Smartphones und Tablets. Die kleinen Computer für die Hosentasche sind in den letzten Jahren immer mehr zum Begleiter im Alltag geworden und ersetzen den klassischen PC in vielen Dingen, zum Beispiel dem Online-Banking. Somit werden auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets sowie dem Zwitter, den Phablets, sensible Daten wie Zugangsdaten, aber auch private Daten wie Adressen und Fotos gespeichert.

Allerdings machen sich die meisten Nutzer bei einem Smartphone oder Tablet keinerlei Gedanken zum Thema Viren und anderer Schadsoftware. Denn während dieses Thema beim PC omnipräsent und im Bewusstsein der Anwender bereits tief verankert ist, fehlt es bei dieser modernen Technologie der mobilen Hosentaschen-Computer meist noch vollends. Aber ist auch hier ein Antivirenprogramm sinnvoll oder gar notwendig? In den diversen App Stores von Apples iOS und Googles Android, die beiden führenden Betriebssysteme für mobile Geräte, werden diese angeboten. Aber machen sie auch Sinn?

Das hängt vor allem davon ab, mit welchem Betriebssystem ihr Smartphone oder Tablet läuft. Android hat einen offenen Quellcode, da es Open Source ist. Deshalb und aufgrund seiner großen Verbreitung von rund 80 % ist es besonders leicht angreifbar und besonders interessant für Hacker und Cyberkriminelle. Verstärkt wird das Risiko zudem noch, dass nicht nur Programme aus dem offiziellen Google Play Store geladen werden kann, sondern auch aus diversen anderen Plattformen und Download-Stores. Dies öffnet quasi Tür und Tor für Schadsoftware, sich auch auf einem Android-Smartphone oder –Tablet einzunisten und ihr Unwesen zu treiben. Daher macht bei Geräten mit Android die Nutzung eines Antivirenprogramms bzw. einer Antivirensoftware durchaus Sinn. Vor allem dann, wenn das Gerät geschäftlich genutzt wird oder sensible Daten beinhaltet.

Apples iOS ist hingegen eine geschlossene Architektur. Auch der App Store von Apple ist die einzige offizielle Zugangsquelle für Apps, die zudem gut gegen Schadsoftware abgesichert ist. Daher ist für Nutzer eines iPhones und iPads eine Antivirus Software nicht zwingend nötig. Gleiches gilt übrigens auch für Nutzer von Microsofts mobilem Windows-Betriebssystem, das ebenfalls mit dem Marketplace einen recht sicheren App Store bietet.

Was kostet ein Antivirenprogramm?

Die Kosten für ein Antivirenprogramm unterscheiden sich deutlich. Am günstigsten ist der Download eines kostenlosen Antivirenprogramms wie Antivir von Avira und anderen. Sie bieten häufig einen recht guten Basisschutz, der für private PCs meist ausreicht. Wer einen besseren und kompletteren Schutz möchte, kann zum Teil verschiedene Zusatzpakete hinzubuchen, die den Leistungsumfang und damit den Schutz eines PCs steigern.

Zudem gibt es diverse kostenpflichtige Antivirus Software auf dem Markt, zum Beispiel von Norton, Kaspersky, Avast oder McAfee. Hier beginnen die Preise meist bei einigen wenigen Euro und können bis in den drei- oder vierstelligen Bereich hochgehen. Entscheidend ist hier immer, welcher Funktionsumfang gewünscht ist. Gerade bei geschäftlich genutzten PC-Systemen, Netzwerken und Servern ist ein kompletter und damit meist teurerer Virenschutz wichtig, um das System weitgehend abzusichern und so Arbeitsausfälle durch Computerprobleme zu verhindern. Denn die werden dann meist noch deutlich teurer als die Anschaffungskosten für ein Antivirenprogramm bzw. eine Anti-Malware-Software.

Was ist das beste Antivirenprogramm?

Es gibt viele sehr gute Antivirenprogramme auf dem Markt. Welches das beste Antivirus-Programm ist, findet man weiter oben im Antivirus-Test und Vergleich. Wir empfehlen den Testsieger für ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und optimalen Virenschutz auf dem PC.

Wie oft muss man das Antivirus-Programm aktualisieren?

Bei Antivirus-Programmen sollte man kein Risiko eingehen. Daher sollte die Software stetig aktualisiert werden. Das Aktualisieren von Antivirus minimiert die Gefahr, dass neue Viren, Trojaner oder Malware den PC angreifen. Nur mit einer aktuellen Software verfügt der Computer über zusätzlichen Schutz vor neuen schädlichen Viren. Darum gilt: Antivirus immer aktualisieren!

Wie schaltet man Antivirus aus? (Deaktivieren)

Den Avira-Antivirus (oder andere Antivirenprogramme) kann man zwar deaktivieren, man sollte sich jedoch genau überlegen, ob man ohne Virenschutz online sein möchte. Viren lauern überall im Internet. Um die Antivirus-Software zu deaktivieren, klickt man in der Statusleiste (Windows) unten rechts auf das Symbol der Software (Avira Antivirs: Schirm). Man entfernt nun das Häckchen für die Einstellung "Echtzeitscanner aktivieren". Damit wird der Schutz deaktiviert.

Wie kann man Antivirus deinstallieren?

Um Antivirus zu deinstallieren, öffnet man am PC die Systemsteuerung. Im Punkt „Programme & Software“ (Windows) findet man alle auf dem PC installierten Programme. Dazu zählt auch Antivirus. Zum Deinstallieren von Antivirus klickt man auf das jeweilige Programm und anschließend auf „entfernen“ beziehungsweise „deinstallieren“. Folgt man nun dem weiteren Prozess im geöffneten Fenster, wird die Software vom Computer entfernt.

Wichtig!

Einen guten Virenschutz für Windows, Mac und Smartphones gibt es natürlich auch kostenlos, doch können diese gratis Antivirus Programme oft nicht mit professionellen Produkten mithalten. Wer wirklich auf Security setzt und wem die Sicherheit des eigenen Computers wichtig ist, sollte nicht darauf achten, ob das Programm kostenlos ist, sondern welche Funktionen (Virenschutz, Virenscan, ...) das Antivirus Programm bietet. Der PC Sollte immer vor jedem Virus geschützt werden, auch wenn das nicht immer möglich ist. Ein Virus oder ein Trojaner können die Software auf dem Gerät schnell beschädigen oder sich die Daten auf dem PC oder Smartphone unter den Nagel reißen. Man sollte daher immer darauf achten einem Virus keine Chance zu lassen und die eigenen Geräte sauber zu halten und zu schützen.

Hier geht's zum Antivirenprogramme Test und Vergleich 2016 auf Testsiegervergleich.org!

Virenscanner
Virenschutz
Anti-Malware
Spamschutz

Betriebssysteme

Windows
10 / 7 / 8 / 8.1
10 / 7 / 8 / 8.1
10 / 7 / 8 / 8.1
10 / 7 / 8 / 8.1
Mac
Mac OS X
Mac OS X