Bildbearbeitungsprogramme
Test und Vergleich

Bildbearbeitungsprogramme und Fotobearbeitungssoftware zum Erstellen, Bearbeiten und Verändern von digitalen Bildern und Fotos im Test.

Bildbearbeitungsprogramme

Mit den professionellen Programmen zur Bild- und Fotobearbeitung in diesem Testsieger-Vergleich kann man jedes Foto schnell und einfach nachbearbeiten.

Bild- und Fotobearbeitungsprogramme im Vergleich

Ein Foto bearbeiten ist heutzutage nicht mehr schwer. Die professionellen Programme sind ideale Tools für Windows oder Mac, um Fotos digital zu bearbeiten.
Alle Bildformate
Gesichtserkennung
3D-Gestaltung
Animationen

Betriebssysteme

Windows
7 / 8
7 / 8
7 / 8 / 10
10 / 8 / 7 / Vista / XP
Mac
Mac OS X

Bildbearbeitungsprogramme - Vergleich & Test 2016

Das digitale Fotos bearbeiten mit einem Bildbearbeitungsprogramm ist nicht nur dem professionellen Einsatz wie Fotostudios oder Werbeagenturen vorbehalten. Auch im privaten Rahmen können dank kostenloser oder erschwinglicher Bildbearbeitungsprogramme Fotos und andere digitale Bilder selbst nachbearbeitet und verschönert werden. Dabei ist die Nachfrage gerade nach günstigen Programmen zur Bildbearbeitung stark gestiegen, was auch etwas mit der Entwicklung der Fototechnik zu tun.

Während früher klassische Fotoapparate noch mit einem eingelegten Film fotografiert haben, sind heute Digitalkameras quasi selbstverständlich. Entweder im kleinen und handlichen Format oder als professionelle digitale Spiegelreflexkamera, die heute ebenfalls bereits erschwinglich sind. Ganz zu schweigen von den Smartphones und Tablets, die heutzutage nahezu jeder besitzt und die ebenfalls ein oder meist sogar zwei digitale Kameras eingebaut haben. Diese liefern heute bereits ebenfalls digitale Fotos in hoher Qualität vergleichbar mit einer normalen Digitalkamera.

Durch die Veränderung, Entwicklung und Verbreitung der Geräte zum Aufnehmen von Fotos gibt es heutzutage auch viel mehr digitale Fotos als noch vor wenigen Jahren. Das Nachbearbeiten mit einem Bildbearbeitungsprogramm ist für viele zum Hobby geworden. Egal, ob die Bilder nun perfektioniert werden, indem Effekte darübergelegt werden, Falten oder rote Augen entfernt werden. Häufig werden Bildbearbeitungsprogramme aber auch dafür verwendet, um lustige Sprüche oder Icons auf Fotos zu setzen und diese dann zum Beispiel per Social Media mit Freunden und der ganzen Welt zu teilen.

Die Nachfrage nach Bildbearbeitungsprogrammen ist also stetig gestiegen, sowohl im professionellen Bereich wie in Fotostudios oder Grafik- und Werbeagenturen als auch im privaten Einsatz, um die Urlaubsbilder zu verfeinern oder lustige Bilder für das Web zu kreieren. Communities zum Teilen von Fotos wie Instagram, Pinterest und Co erfreuen sich großer Beliebtheit, dort werden täglich unzählige Fotos mit den verschiedensten Motiven gepostet. Gerade wer einen professionellen Account bzw. ein Profil dort hat, wird in den meisten Fällen seine Bilder mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachbearbeiten. Dabei muss es gar nicht immer nur die Retusche von Falten, unreiner Haut oder der einen oder anderen Speckrolle sein. Auch das Versehen von Effekten, das Umwandeln in Schwarz-Weiß-Bilder oder das Ausschneiden und Nachbearbeiten des Hintergrundes ist mit einem Bildbearbeitungsprogramm kein Problem. Zahllose virtuelle, digitale Rahmen und Filter zur Gestaltung von Fotos stehen zur Auswahl und ermöglichen nicht nur das Teilen von realen Fotoaufnahmen, sondern auch das Ausdrücken von Stimmungen und einem Lifestyle-Gefühl. Somit sind der Umgestaltung und Veränderung von Fotos quasi keine Grenzen gesetzt – einzig die eigene Kreativität und der geübte Umgang mit den meist recht komplexen Fotobearbeitungsprogrammen kann Limits setzen.

Gängige Bildformate von Bildbearbeitungsprogrammen

Mit Bildbearbeitungsprogrammen können Fotos und digitale Grafiken geöffnet und bearbeitet werden, um sie anschließend wieder abzuspeichern und zum Beispiel über das Internet mit anderen Nutzern zu teilen. Prinzipiell gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Bildformaten, die vor allem von den professionellen Bildbearbeitungsprogrammen gelesen und abgespeichert werden können. Alle haben ihre speziellen Eigenschaften sowie Vor- und Nachteile. Einige speichern besonders viele Details, sind dabei aber auch sehr groß und damit speicherplatzhungrig. Das ist nicht nur für das Abspeichern auf einer Festplatte ungünstig, da diese dann schneller voll ist, sondern auch nicht für das Übertragen via Internet. Denn je größer eine Bilddatei, die Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm abgespeichert haben, ist, desto länger dauert auch das Hoch- und Runterladen ins bzw. aus dem World Wide Web. Aber welches sind die gängigen Bildformate, die die meisten Bildbearbeitungsprogramme öffnen, lesen und speichern können?

Als Bildformat für Fotos im Internet hat sich das JPEG-Format durchgesetzt. Hierbei werden Fotos komprimiert mit bis zu bis 16,7 Mio. Farben abgespeichert. Je nach Komprimierungsgrad, der beim Abspeichern von Bildern mit einem Fotobearbeitungsprogramm in der Regel eingestellt werden kann, wird die Dateigröße immer kleiner, dafür aber auch die Qualität schlechter. Wenn es um das verlustfreie Abspeichern von Fotos geht, um keine Details zu verwaschen und an Bildqualität einzubüßen, ist das PNG-Format das am häufigsten verwendete Bildformat von Bildbearbeitungsprogrammen. Es bietet eine verlustfreie Komprimierung und kann von 256 bis 16,7 Mio. Farben sowie bis zu 256 Transparenz-Farben abspeichern. Sollen animierte Bilder wie kurze Videoclips, die mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellt wurden, abgespeichert werden, wird meist auf das GIF-Format zurückgegriffen.

Im professionellen Einsatz für hochauflösenden Druck und eine verlustfreie Komprimierung wird häufig das TIFF-Format eingesetzt, das aber recht große Dateigrößen zur Folge hat. Vektordaten können im EPS oder SVG-Format abgespeichert werden, werden aber meist nur im professionellen Einsatz von Bildbearbeitungsprogrammen sowie CAD-Software eingesetzt.

Gesichtserkennung auf Fotos

Wer kennt das Problem nicht? Man hat schöne Fotos im Urlaub geschossen, nur leider sind alle Augen aufgrund einer ungünstigen Belichtung rot. Damit die Urlaubserinnerungen in digitaler Form nicht aussehen, als wären Sie in Transsilvanien oder dem Zombieland im Urlaub gewesen, hilft ein Bildbearbeitungsprogramm beim Entfernen der roten Punkte bei den Augen.

Viele Programme für die Bildbearbeitung bieten sogar eine automatische Funktion zur Entfernung oder Reduzierung des Rote-Augen-Effektes. Damit diese aber wissen, wo sie ansetzen müssen, wird meist eine Gesichtserkennung eingesetzt. Ein weiteres Einsatzgebiet für die Gesichtserkennung von Fotos von Bildbearbeitungsprogrammen ist, um mit Effekten und Filtern den Fokus eines Fotos auf das Gesicht oder die Gesichter zu legen, ähnlich wie es die Auto-Fokus-Funktion einer Digitalkamera auch kann.

Aber es gibt noch viele weitere Einsatzgebiete für eine Gesichtserkennung bei Fotos. Genannt sei hier das Beispiel einer Model-Agentur, die einen großen Schwung digitaler Fotos von einem Foto-Shooting mit mehreren Models hat. Dank einer automatischen Gesichtserkennung eines Bildbearbeitungsprogramms können die einzelnen Fotos von der Software automatisch den Models zugewiesen und gegebenenfalls sogar sortiert werden. Das erleichtert die Arbeit der Verwaltung von Fotos natürlich ungemein. Gleiches ist natürlich auch im privaten Einsatz möglich, wenn mehrere Fotos nach Personen sortiert bzw. durchsucht werden sollen. Auch im Sicherheitsbereich wird die Gesichtserkennung auf Fotos und Videos häufig eingesetzt.

3D-Gestaltung

Mit professionellen Grafikprogrammen ist auch die 3D-Gestaltung möglich. Hier gibt es einen verwaschenen Übergang zu CAD-Software. Beim Einsatz von 3D-Grafiksoftware ist es meist das Ziel, Objekte im dreidimensionalen Raum zu modellieren und anschließend zu rendern. Zweck ist die Erzeugung von Computergrafiken bzw. Computeranimationen, die dann zum Beispiel Kunden zur Illustration vorgelegt werden können. Häufig wird der Bereich der 3D-Gestaltung und CAD von Designern, Architekten und anderen Berufszweigen genutzt.

Für den normalen Nutzer von Bildbearbeitungsprogrammen ist die Funktion der 3D-Gestaltung meist nicht so wichtig, da diese einen fortgeschrittenen Umgang mit dem Programm erfordert. Zudem unterstützen auch nicht alle Bildbearbeitungsprogramme die Funktion der 3D-Gestaltung, da diese über den einfachen Aufgabenbereich der Bildbearbeitung und Fotobearbeitung meist hinausgeht und es hier oft um das Erstellen virtueller Grafiken und nicht das Bearbeiten von realen Fotos geht.

Animationen

Ein weiteres Einsatzgebiet von Bildbearbeitungssoftware ist das Erstellen von Animationen. Das sind bewegte Bilder bzw. kurze Videoclips, die aber nicht als Videos aufgezeichnet wurden, sondern mit einem Programm zur Bildbearbeitung virtuell und künstlich erstellt wurden. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellte Animationen hat wohl jeder schon einmal gesehen, seien es nun lustig animierte Eisenbahnen, die auf irgendwelchen privaten Webseiten herumfahren oder lustige Videofilmchen, die sich meist via Social Media rasend schnell verbreiten. Sind dieses keine realen Szenen, die unbearbeitet als Video aufgenommen wurden, handelt es sich in der Regel um mit einem Bildbearbeitungsprogramm erstellte Animationen.

Funktionen

Alle Funktionen in einer Übersicht:

Alle Bildformate

Die meisten Bildbearbeitungsprogramme bieten die Bearbeitung und das Speichern der Bilder und Fotos in allen gängigen Bildformaten für PC, Druck und Web (.jpg, .png, .gif, ...).

Gesichtserkennung

Die Gesichtserkennung ermöglich es die Gesichter von Personen auf Fotos automatisch zu erkennen und damit einfacher zu bearbeiten.

3D-Gestaltung

Eine 3D-Gestaltungsfunktion bietet die Bearbeitung und Erstellung von dreidimensionalen Objekten und Grafiken mittels Bildbearbeitungsoftware.

Animationen

Animationen sind bewegte und mit dem Computer erschaffene Objekte, die mittels spezieller Software hergestellt und bearbeitet werden können.

Wie Sie sehen, sind Bildbearbeitungsprogramme sehr vielseitig einsetzbar. Egal, ob nun als teures Profi-Programm für den Einsatz in Agenturen und Co oder als kostenlose Einsteiger-Version für den privaten Gebrauch – die Möglichkeiten der Fotobearbeitung und Bildbearbeitung sind meist riesig.

Vorteile

Die Vorteile von Bildbearbeitungsprogrammen liegen eigentlich auf der Hand. Mit ihnen lassen sich Fotos und andere digitale Bilder bearbeiten, um sie noch besser und schöner zu machen als in der Realität. Fangen wir im privaten Bereich an. Sie haben im Urlaub einen wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer fotografiert. Doch leider ist im falschen Moment ein Spaziergänger durchs Bild gerannt oder etwas anderes macht die perfekte Idylle des Fotos kaputt. Das muss aber nicht sein, denn mit einer Software zur Fotobearbeitung können Sie den Spaziergänger oder andere Störenfriede einfach herausretuschieren. Das Programm errechnet dann anhand der Bildinformationen um das Element herum, wie der eigentlich nicht auf dem Foto eingefangene, weil verdeckte Bereich ausgesehen haben könnte.

Aber nicht nur das. Mit Filtern und Effekten können Sie zum Beispiel die Stimmung, die das Foto vermittelt, noch weiter perfektionieren. Natürlich muss es hierbei nicht der Sonnenuntergang sein, sondern jedes beliebige Foto oder digitale Bild kann mit einer Software zu Fotobearbeitung oder Bildbearbeitung im Nachhinein bearbeitet und verändert werden. So können Sie zum Beispiel rote Augen auf Fotos von Personen retuschieren oder auch mal einen Pickel, der Sie bei einem Portrait von Ihnen stört, einfach wie von Zauberhand verschwinden lassen.

Dabei müssen Sie häufig noch nicht einmal Geld für ein Bildbearbeitungsprogramm ausgeben. Denn es gibt auf dem Markt viele kostenlose Programme zur Bildbearbeitung. Diese bieten meist nicht den Umfang von professioneller Software wie Adobe Photoshop. Die gebotenen Funktionen reichen für den privaten Bereich aber meist mehr als aus.

Im professionellen Einsatz wie in Fotostudios und Werbeagenturen werden Bildbearbeitungsprogramme natürlich noch viel häufiger eingesetzt. Kaum ein Foto - sei es nun das leckere Rezept, das Sie aus einem Kochbuch anlacht, oder das Top-Model auf der Fernsehzeitung – ist heutzutage nicht professionell bearbeitet. Mit der Hilfe von Fotobearbeitung und Bildbearbeitung wird Fotos der letzte Schliff verliehen. Denn selbst die hübschesten Models haben meist auch ihre kleinen Problemzonen. Hier etwas die Kontur nachgezogen, da etwas die Haut geebnet und ein paar Hautunreinheiten beseitigt und dann noch mit ein paar Effekten die Blicke auf die richtigen Stellen gelenkt – schon ist das Foto einer vermeintlich wunderschönen Frau perfektioniert.

Gleiches gilt natürlich auch für viele andere Einsatzgebiete, seien es nun Werbeaufnahmen eines neuen Autos oder gleich eine ganze Werbeanzeige in einer Zeitung. Denn mit einem Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop können Sie natürlich nicht nur vorhandene Fotos bearbeiten und verschönen, sondern auch Bilder und Grafiken sowie Animationen gleich komplett virtuell mit ihnen erstellen.

Nachteile

Bildbearbeitungsprogramme bieten wirklich viele Vorteile und Möglichkeiten, um Bilder und Fotos noch schöner, besser oder lustiger zu machen oder auch gleich eigene Grafiken komplett selbst zu erstellen. Allerdings haben sie auch ein paar Nachteile. Die meisten Programme für die Bildbearbeitung und Fotobearbeitung sind sehr komplex und bieten zahllose Möglichkeiten. Wer als privater Anwender nur ein paar Urlaubsfotos bearbeiten möchte, kann hier schnell überfordert sein. Es gibt aber auch Bildbearbeitungssoftware bzw. Fotobearbeitungsprogramme, die sich auf die wichtigsten Funktionen für private Anwender (z.B. das Entfernen von roten Augen) konzentrieren und diese einfach und gut erklärt verpacken.

Der zweite Nachteil ist, das Bildbearbeitungsprogramme oft sehr teuer sind. Möchten Sie sich Photoshop von Adobe zulegen, müssen Sie je nach Version mit einem Kaufpreis im dreistelligen oder sogar vierstelligen Bereich rechnen. Allerdings ist dieser Marktführer unter den Bildbearbeitungsprogrammen auch quasi die größte und beste Lösung, die es am Markt gibt. Sie ist speziell für den professionellen Einsatz von Grafikern, Designern, Fotografen und Co gedacht. Für den privaten Einsatz schießen Sie hier meist mit der Kanone auf Spatzen – es sei denn, dass Sie sich intensiv mit dem Thema Fotobearbeitung und Bildbearbeitung auseinandersetzen wollen.

Aber es gibt auch deutlich günstigere Lösungen. Zum einen gibt es gute Bildbearbeitungsprogramme für Fotos und Co im zweistelligen Eurobereich. Oder Sie greifen zu einer der vielen kostenlosen Programme zurück, die es unter anderem im World Wide Web als kostenlosen Download gibt. Hier erhalten Sie unter Umständen ein ähnlich professionelles Programm wie Photoshop, genannt sei hier zum Beispiel die Open-Source-Software Gimp. Es gibt aber auch deutlich einfacher gestaltete und mit weniger Funktionen überladene Bildbearbeitungsprogramme als Gratis-Download. Diese reichen meist vollkommen aus, um einfach nur ein paar Fotos zu verschönern oder ein paar lustige Icons oder Sprüche auf Bilder zu setzen.

Und zum dritten haben Bildbearbeitungsprogramme auch dazu beigetragen, dass Schönheitsideale sich immer weiter verschärfen. Durch die Medien wird das Bild der perfekten Schönheit vorgelegt. Allerdings sollte eben hierbei immer bedacht werden, dass die meisten Fotos, die man in den Medien sieht, keine echten Aufnahmen sind, sondern im Nachhinein mit Bildbearbeitung oder Videobearbeitung „aufgehübscht“ wurden. Früher gab es diese Möglichkeiten nicht, da konnten Fotos nur mit Styling, Schminke und Licht perfekt in Szene gesetzt werden.

Was man über Bildbearbeitungsprogramme wissen muss

Nachdem wir Ihnen eine Übersicht über die Möglichkeiten von Bildbearbeitungsprogrammen gegeben haben, möchten wir Ihnen noch ein paar weitere interessante Informationen rund um das Thema Bildbearbeitung und Fotobearbeitung mitteilen.

Wozu wird eine Bildbearbeitungssoftware / Fotobearbeitungssoftware verwendet?

Bildbearbeitungssoftware wird in vielen Bereichen angewendet, in denen das Bilder bearbeiten erforderlich und wichtig oder einfach nur gewünscht ist. So können mit einem Bildbearbeitungsprogramm zum Beispiel private Fotos aus dem Urlaub, der Hochzeit und Co verbessert und aufgewertet, zum Teil (z.B. bei Verwackeln oder schlechten Lichtverhältnissen) sogar komplett gerettet werden. Fotos können einen individuellen Touch erhalten, indem sie in Schwarz-Weiß oder mit einem Sepia-Filter verändert oder mit passenden Gimmicks und anderen Effekten verschönert werden.

Während das Einsetzen von Bildbearbeitungssoftware im privaten Bereich mehr aus Interesse und Freude an der Sache stattfindet, ist der Einsatz im professionellen Bereich natürlich umso wichtiger. Kaum ein Foto oder Bild, das irgendwo in den Medien zu sehen ist, wurde nicht mit einem Bildbearbeitungsprogramm optimiert oder komplett erstellt. Seien es nun Model-Aufnahmen, bei denen unschöne Stellen wie Hautunreinheiten, leichte Dellen oder Augenringe wegretuschiert werden oder die Werbefotos von Produkten, die mit Hilfe der Software zur Bildbearbeitung und Fotobearbeitung ins rechte Licht gerückt werden. Die Grenzen für den Einsatz der Bildbearbeitungsprogramme sind wahrlich weitläufig.

Was kann man mit einem dieser Programme alles machen?

Bildbearbeitungsprogramme bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, um digitale Bilder wie eben Fotos zu bearbeiten und zu verbessern. Ein großes Problem bei Fotografieren ist zum Beispiel das Verwackeln. Zwar lösen die heutigen Digitalkameras sehr schnell aus und haben meist auch einen eingebauten Schutz gegen verwackelte Bilder. Trotzdem kommen sie in der Realität noch vor. Bildbearbeitungsprogramme wie eben Photoshop und Co können verwackelte Bilder retten und diese nachschärfen. Das Ergebnis ist je nach Programm und Grad des Verwackelns vielleicht nicht so gut wie ein nicht verwackeltes Foto. Um verwackelte Schnappschüsse aber zu retten, reicht diese Methode der Nachbearbeitung durch ein Fotobearbeitungsprogramm oft aus.

Ein weiteres Problem, das gerade bei günstigen Digitalkameras und schlechten Lichtverhältnissen anfällt, sind rote Augen. Diese entstehen durch eine schlechte Ausleuchtung bzw. durch den Blitz. Auch hier können Bildbearbeitungsprogramme die Probleme lösen und die roten Augen beseitigen. Aber auch andere Retuschen wie Unreinheiten an der Haut, ungerne gesehene Fettpölsterchen sowie störende Objekte zum Beispiel in Landschaftsaufnahmen sind mit Software für die Fotobearbeitung und Bildbearbeitung meist kein Problem.

Eine weitere Möglichkeit bieten die meist zahlreichen Filter und Effekte. Sei es nur ein Umwandeln in ein Schwarz-Weiß-Bild, ein Sepia-Effekt, künstlerische Filter oder viele andere Effekte. Auch unterbelichtete Fotos können ins rechte Licht gerückt werden. Zudem ist es auch möglich, mehrere Fotos oder Bilder zu einem zusammenzuschneiden bzw. Elemente aus einem Foto in ein anderes hineinzuschneiden. Gleiches gilt natürlich für Text wie Sprüche, Sprechblasen oder andere lustige Icons. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, um Fotos „aufzuhübschen“.

Was kostet ein Bildbearbeitungsprogramm?

Die Kosten für ein Bildbearbeitungsprogramm können stark schwanken, je nachdem, was Sie mit der Software alles erledigen wollen, welche Funktionen also geboten sein sollen. Es gibt auf diversen Download-Seiten im World Wide Web viele kostenlose Grafikprogramme zum Bilder und Fotos bearbeiten. Ein sehr weit verbreitetes Beispiel ist hier Gimp. Dies ist eine Open-Scource-Software, die komplett kostenlos genutzt werden kann und einen wirklich beachtlichen Umfang mit vielen Funktionen bietet. Das sollte für die meisten privaten und semi-professionellen Anwender bereits vollkommen ausreichen. Zudem gibt es diverse weitere Gratis-Software für die Bildbearbeitung und Fotobearbeitung, die entweder komplett kostenlos oder eingeschränkt genutzt werden können. Sie müssen also nicht unbedingt viel Geld für ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm ausgeben.

Kostenpflichtige und einfachere Bildbearbeitungssoftware gibt es im Handel meist bereits für 10 bis 50 €, entweder als direkten Download oder durch den Kauf in einem Online-Shop oder Geschäft als CD oder DVD. Mit gut 60 € bietet zum Beispiel Corel PaintShop Pro X8 Ultimate bereits einen beachtlichen Funktionsumfang mit Hunderten von anpassbaren Filtern und Voreinstellungen sowie einem modernen automatischen Fotokorrekturprogramm. Das reicht für alle Privat- und Hobby-Fotografen in der Regel mehr als aus, um die gängigen Bearbeitungen und Retuschen an Fotos vorzunehmen und zum Beispiel rote Augen oder kleine Hautunreinheiten zu beseitigen.

Wer es hingegen ganz professioneller wünscht, greift zu einer professionellen und damit meist auch recht teuren Software. Marktführer und für viele das beste Bildbearbeitungsprogramm auf dem Markt ist Photoshop von Adobe. Hier schwanken die Kosten je nach gewünschtem Funktionsumfang zwischen rund 50 bis 100 € für die einfachste Basisausstattung mit Photoshop Elements, mit dem Fotos verschiedene Looks verliehen werden können, bis hin zu mehreren hundert oder sogar über tausend Euro für das komplette Photoshop-Paket mit einem großen Umfang an Programmen und Funktionen für die Fotobearbeitung und Bildbearbeitung.

Wie findet man die passende Bildbearbeitungssoftware?

Sie sind auf der Suche nach einem Bildbearbeitungsprogramm? Wissen aber nicht, worauf Sie achten müssen bzw. was wichtig ist bei einem Bildbearbeitungsprogramm? Nun, um offen zu sein, ist dies auch durchaus schwierig zu sagen bzw. über einen Kamm zu schären.

Möchten Sie als privater Anwender lediglich ein paar Fotos nachbearbeiten, die zum Beispiel verwackelt sind oder den letzten Pfiff erhalten sollen, dann reicht meist ein recht einfaches Bildbearbeitungsprogramm. Die grundlegenden Funktionen wie Farbsättigung und Schwarz-Weiß-Abgleich oder Sepia-Effekte bieten sie eigentlich durchweg alle. Aber auch Optimierung von Helligkeit und Kontrast und weitere Möglichkeiten der Bildbearbeitung und Fotobearbeitung bieten die meisten Programme standardmäßig. Auch Features wie Zähne bleichen, Rote-Augen entfernen oder Unreinheiten entfernen gehört bei der meisten Bildbearbeitungssoftware zum Standard.

Wollen Sie etwas professioneller mit einem Grafikprogramm bzw. Fotobearbeitungsprogramm arbeiten, können auch Funktionen wie 3D-Gestaltung, Perspektivenkorrektur, Gesichtserkennung, Gradationskurven und Kantenglättung wichtig sein. Zudem sind Funktionen wie Intelligente Skalierung oder der berühmte Zauberstab wichtig, um zum Beispiel Objekte freizustellen.

Weitere wichtige Kriterien für das Aussuchen des perfekten Bildbearbeitungsprogrammes für Ihre Bedürfnisse sind die unterstützten Dateiformate und die Benutzerfreundlichkeit. Hierbei reden wir nicht nur von der Benutzeroberfläche, die im Idealfall intuitiv zu bedienen sein und wichtige Funktionen nicht verstecken sollte, sondern auch von der Möglichkeit der Hilfestellung. Gerade für unerfahrene Anwender ist eine Hilfefunktion, ein Support durch den Anbieter oder auch eine aktive Community in Foren wichtig, um Fragen stellen zu können und beantwortet zu bekommen.

Welches ist das beste Bildbearbeitungsprogramm?

Natürlich ist die Frage nach dem besten Fotobearbeitungsprogramm relativ subjektiv, da es auch immer auf die Verwendung der Software sowie Ihren persönlichen Geschmack und Ihre Ansprüche ankommt. Gerade im semiprofessionellen (z.B. Hobby-Fotografen) und professionellen Bereich (z.B. Agenturen) ist Adobe Photoshop in seiner aktuellen Version ein sehr weit verbreitetes Bildbearbeitungsprogramm. Und es ist definitiv auch eines der besten – wenn nicht sogar das beste – Produkt auf dem Markt der Bildbearbeitungsprogramme. Photoshop bietet eine Vielzahl an Funktionen, die Ihnen bei der Gestaltung und Bearbeitung von Fotos kaum Grenzen setzt. Auch das Arbeiten mit 3D-Objekten sowie Perspektivkorrekturen sind zum Beispiel mit Photoshop möglich.

Hier geht's zum Bildbearbeitungsprogramme Test und Vergleich 2016 auf Testsiegervergleich.org!

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3D-Gestaltung
Animationen

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